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Highlights im Programm

Der Libanon im Spannungsfeld regionaler Konflikte

Montag, 28.09 .26, 19.00 Uhr

Seit Ende Februar wütet der Krieg zwischen den USA, dem Iran und Israel, und trotz diverser Vermittlungsversuche lässt sich die Situation nicht entschärfen. Neben der großen geopolitischen Lage, die unsere mediale Aufmerksamkeit bindet – nicht zuletzt, weil sie sich hier an den Tankstellen niederschlägt – sind viele weitere Regionen im Nahen Osten direkt von diesem Krieg und seiner fortschreitenden Eskalation betroffen. Was bedeutet der Krieg für den Libanon und andere, medial derzeit weniger beachtete Regionen, wie z.B. das Westjordanland & Gaza? Welche Möglichkeiten gibt es für eine Stabilisierung des Libanons und was sind denkbare Szenarien für die Zukunft?

Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen der aktuellen Konflikte in der Region, insbesondere im Libanon, sowie die Folgen für die Zivilbevölkerung, regionale Stabilität und internationale Politik. Darüber hinaus werden auch Entwicklungen im Westjordanland und in Gaza thematisiert. All diesen Fragen widmet sich unser Gespräch mit dem Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung Beirut: Kristian Brakel wird für uns die Lage analysieren, Hintergrundinformationen liefern und für eure Fragen zur Verfügung stehen. Dabei werfen wir einen besonderen Blick auf Regionen, die nicht im öffentlichen Fokus stehen.

Kristian Brakel – Leitung des Auslandsbüros der Heinrich Böll Stiftung in Beirut
Kristian Brakel arbeitet als Büroleiter der Heinrich Böll Stiftung in Beirut, wobei sich sein Zuständigkeitsbereich über den Libanon hinaus nach Syrien und in den Irak erstreckt. Er ist seit vielen Jahren für die Böll Stiftung im Ausland tätig, erst viele Jahre als Büroleiter in Istanbul, dann im Aufbau des Büros für die Region Ost-Asien mit Sitz in Seoul. Bevor er zur Stiftung kam arbeitete er für den EUSondergesandten für den Nahostfriedensfriedensprozess sowie den europäischen Auswärtigen Dienst im Sudan, die Vereinten Nationen in den Arabischen Emiraten und das Auswärtige Amt in Palästina.

PreetzPlausch: Die Preetzer Kinos

Sonntag, 04.10.26 10.00 Uhr

Der Stadtarchivar Peter Pauselius und Volker Graap werden uns durch die Welt der Preetzer Kinos führen. Alle, die den PreetzPlausch kennen, wissen, dass diese Veranstaltung auch von den Erzählungen einiger Zuschauer lebt, darum sind alle Zeitzeugen willkommen, die über ihre Erlebnisse in den Preetzer Kinos erzählen können.

1. Treffen: Raus aus dem Berufsleben – was kommt danach?

Montag 05.10.26 10.00 Uhr

Die geburtenstarken Jahrgänge gehen jetzt vermehrt in den Ruhestand und viele fragen sich dann: Was mache ich mit meiner dazu gewonnenen Zeit? Reisen, Hobbies, endlich mal Zeit für all die Dinge, die man immer schon mal machen wollte. Aber gerade Menschen, die in ihrem Beruf sehr engagiert waren oder viel Verantwortung getragen haben erleben den Übergang in den Ruhestand als besonderen Einschnitt. In einer lockeren Gesprächsrunde (bei Kaffee und Tee), wollen wir uns gemeinsam mit der neu gewonnenen freien Zeit auseinandersetzen und Ideen, Perspektiven und Erfahrungen austauschen.

Je öller, je döller

Samstag 10.10.26, 14.30 -16.00 Uhr, Eintritt frei, Spende erbeten

Die Gruppe „Je öller, je döller“, bestehend aus vier rüstigen Rentner/Innen, fordert zum Mitsingen und Tanzen auf. Dazu spielt die Musikerin Christa Grimmel mit ihrem Keyboard stimmungsvolle Lieder und Schlager der 70ger und 80ger Jahre. Ihre eigenen Kompositionen und auch Lieder aus der heutigen Zeit bereichern die Musik der Gruppe.

Lesung: Anja Martens

Freitag, 16.10.26, 19.00 Uhr, Eintritt frei, Spende erbeten

Anja Martens schildert Alltägliches und weniger Alltägliches so detailreich, humorvoll und auf den Punkt gebracht, dass man spätestens am Ende das Gefühl hat, dabei gewesen zu sein und wissen möchte, wie es weitergeht. Dabei bleibt sie nicht bei dem geschilderten stehen, sondern macht sich so ihre eigenen Gedanken dazu – mal mit einem Augenzwinkern, mal eher etwas tiefsinniger, aber nie langweilig. Diese Texte machen Lust auf mehr!

Workshop: Mandalas

Freitag, 23.10.26 15.00-18.00 Uhr

Das Wort Mandala kommt aus dem Sanskrit und bedeutet wörtlich Kreis oder Scheibe. In verschiedenen religiösen und spirituellen Traditionen rund um die Welt werden Mandalas als symbolische Darstellungen des Kosmos, der göttlichen oder des menschlichen Bewustseins verwendet. Die grundlegende Bedeutung des Mandalas ist eng mit Kreis, Zentrum, Ordnung und Ganzheit verbunden. Der Kreis hat keinen Anfang und kein Ende. Damit verbinden unterschiedliche Kulturen die Vorstellungen wie Einheit, Vollständigkeit und den Kreislauf des Lebens.

Ingrid Marquardt gestaltet seit vielen Jahren ihre eigenen Mandalas. Sie wird uns etwas von der Bedeutung der Mandalas erzählen und uns ihre Techniken für die Gestaltung der Mandalas erklären. Anschließend können wir beginnen unsere eigenen Mandalas zu zeichnen und auszumalen.

Bitte meldet euch an unter: info@treffpreetz.de Dann erhaltet ihr weitere Infos über diesen Workshop.

Informationsveranstaltung: Schiedspersonen in Preetz

Montag 26.1 0.26 18.30 Uhr

Die für die Stadt Preetz ehrenamtlich tätigen Schiedspersonen stellen sich vor und erläutern, wie ein Schiedsverfahren bei der Lösung von Konfl ikten helfen kann. So können langwierige und kostspielige Gerichtsverfahren vermieden werden.

Konzert: Britt Rose

Samstag 24.10.26 19.00 Uhr Eintritt frei, Spende erbeten

„Britt Rose“ ist eine Band, die durch eine beeindruckende Fusion aus Rock, Pop und New Country überzeugt. Inspiriert von Künstlern wie Blackberry Smoke, Lady Antebellum, The Common Linnets und Amy Macdonald entwickeln sie einen unverwechselbaren Sound mit hohem Wiedererkennungswert. Neben ausdrucksstarken Coverversionen präsentiert die Band eine Vielzahl eigener Kompositionen, die ihre kreative Bandbreite und ihr musikalisches Können eindrucksvoll unterstreichen. Mit eingängigen Melodien und authentischen Texten hat sich Britt Rose einen festen Platz in der Musikszene gesichert und begeistert ein vielfältiges Publikum. Mit ihrem charakteristischen Stil hinterlässt die Band nachhaltig Eindruck.

Offenes Singen

Dienstag, 20.10.26 und Dienstag, 27.10.26 11.15 Uhr

Singen ist gesund, weil es nachweislich das Immunsystem stärkt, Stress abbaut und Glückshormone ausschüttet. Es verschafft uns eine bessere Sauerstoffversorgung und reguliert das Herz-Kreislauf-System. Aber vor allen Dingen: Singen macht einfach Spaß! Darum wollen wir im Treff Preetz gemeinsam singen und dazu sind alle herzlich eingeladen, auch Singende ohne Vorkenntnisse. Einfach vorbeikommen und mitsingen. (Wer „die Mundorgel“, „das Liederbuch für Schleswig-Holstein“ und/oder „333 Lieder“ hat: bitte mitbringen!

Ausstellung: Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus Mensch bleiben in unmenschlichen Zeiten

Die Ausstellung ist zu folgenden Zeiten im Treff Preetz zu sehen:
Samstags ab 24.10. bis 14.11. während des offenen Markttreffs,
Sonntags von 15-18 Uhr am 25.10., 01.11., 08.11., und 15.11.

Ausstellungseröffnung am 22.10.26 um 19 Uhr

Die Ausstellung „Frauen im Widerstand“ gibt Einblick in das Leben und Wirken von Frauen, die sich in der NS-Zeit gegen Unrecht, Unterdrückung und Diktaturen gestellt haben. Achtzehn Frauen werden vorgestellt, die jüdischen Bürgerinnen und Bürgern halfen, gefälschte Papiere besorgten, Aktionen des Widerstands organisierten oder Schriften verteilten. Die Schau stellt prominente und wenig bekannte Frauen aus allen sozialen Gruppen und politischen Lagern vor. Sie zeigt, wie vielschichtig der Widerstand aussah und welche Bedeutung seine Geschichte noch für uns heute hat. „Die Hauptidee war, die Vielfalt zu zeigen, die es im Widerstand gab“, sagt die Kuratorin der Ausstellung Rieke C. Harmsen, die eine Großnichte ist der vom NS-Regime ermordeten Brüder und Widerstandskämpfer Hans-Bernd und Werner von Haeften, von denen Letzterer mit Stauffenberg am 20. Juli 1944 das Attentat auf Hitler verübte. Widerstands bedeutet allgemein sich aktiv gegen bestehende Machtstrukturen und Ungerechtigkeiten zu stellen, oft unter Einsatz des eigenen Lebens. Im Kontext des Nationalsozialismus stellen sich Widerstandskämpfer*innen gegen die diktatorischen Maßnahmen und Gräueltaten des Regimes und behaupten sich mutig in einem Klima von Angst, Denunziation und Gewalt. Die Ausstellung zieht auch eine Verbindungslinie in die heutige Zeit. Mehrere Frauen engagierten sich nach dem Zweiten Weltkrieg für Frieden und Demokratie, gründeten Stiftungen oder waren in der Politik tätig. „Die Entscheidung zum Widerstand, das wird daran deutlich, hat vor allem mit einer inneren Haltung zu tun, einer Haltung, für die Gerechtigkeit, Freiheit und Demokratie wesentliche Eckpunkte sind. Diese Haltung überdauert die Zeit.“ so die Kuratorin. Viele der mutigen Frauen im Widerstand gehören zu den heute „unsichtbaren“ Frauen, wie so viele andere Frauen aus Wissenschaft, Politik und Literatur. Sie waren zu ihrer Zeit einflussreich und anerkannt. Ihre Geschichten wurden jedoch nicht an die kommenden Generationen weitergegeben und gerieten so in Vergessenheit. Die Ausstellung wurde vom Evangelischen Presseverbands für Bayern e.V. kuratiert. Sie wird uns vom Frauenwerk des Kirchenkreises Ostholstein ausgeliehen.

Zur Ausstellungseröffnung am 22.10.26 um 19 Uhr stellt die Eutiner Literaturwissenschaftlerin Susanne Bienwald das Leben von Hannah Karminski vor, die sich für die Auswanderung von Frauen sowie für Organisation und Durchführung der Kindertransporte nach England während des Kriegs engagierte. Außerdem wird der Abend musikalisch von Yuliya Zhyvitsa am Akkordeon mitgestaltet.

Eintritt frei um eine Spende für die Referentin und Musikerin wird gebeten.

Vorstellung Zeittauschbörse

Samstag 17.10.26 12.00 Uhr

Stellt euch vor: Ihr helft jemandem beim Umzug – und bekommt dafür Unterstützung im Garten. Genau das ist eine Zeittauschbörse! Hier tauscht ihr keine Euros, sondern Zeit. Das Besondere: Ihr müsst nicht direkt der Person zurückhelfen, die euch geholfen hat. Stattdessen könnt ihr eure gesammelten Zeiteinheiten bei jeder anderen Person aus unserer Gemeinschaft einlösen. Jede Viertelstunde zählt als eine Zeiteinheit – egal ob Gartenarbeit oder Nachhilfe. Eure Zeit ist gleich viel wert.

So einfach seid ihr dabei:

1. Anbieten: Sagt uns, was ihr gerne für andere tun möchtet – ob Kochen, Hunde ausführen oder Hilfe am Computer.

2. Anfragen: Schaut in den Piktogrammen, ob eure Wunsch- Dienstleistung dabei ist. Falls nicht, wählt einfach das Fragezeichen und sagt uns, was ihr braucht. Wir kümmern uns um den Kontakt.

3. Zeiteinheiten sammeln: Für jede Viertelstunde, die ihr jemandem helft, bekommt ihr eine Zeiteinheit gutgeschrieben. Die könnt ihr dann für eigene Wünsche einsetzen.

4. Zeitkonto: Wir führen euer persönliches Konto. Gebt uns nach jeder Dienstleistung kurz Bescheid – sowohl als Helfende als auch als Empfangende – und wir kümmern uns um den Rest.

5. Feedback: Erzählt uns, wie es gelaufen ist! Euer Feedback hilft der ganzen Gemeinschaft, sich weiterzuentwickeln und das Vertrauen untereinander zu stärken.

Klingt gut? Dann werdet Teil unserer Gemeinschaft – wir freuen uns auf euch!